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Als fünftgrößtes Krankenhaus Österreichs ist das Klinikum Wels – Grieskirchen auch einer der größten Arbeitgeber Österreichs mit rund 3.500 Mitarbeitern. Gerade im medizinischen Bereich wird von den Mitarbeitern viel gefordert, die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft wird diesen Trend noch verstärken. Daher ist es umso wichtiger den Mitarbeitern und deren Anforderungen besonders Rechnung zu tragen. Das Klinikum Wels - Grieskirchen macht dies in umfassender Weise.
Mag. Dietbert Timmerer: Geschäftsführung Klinikum Wels - Grieskirchen
“Das Klinikum Wels - Grieskirchen ist nicht nur seinen Patienten, sondern auch seinen Mitarbeitern verpflichtet. Familienfreundliche Strukturen, ein Paket zur Gesundheits-prävention, umfassende Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung, und die Einhaltung unserer christlich geprägten Leitsätze waren immer schon Grundbedingung für uns. Mit der neuen Betriebsvereinbarung zum Schutz vor Diskriminierung, Gewalt und sexueller Belästigung sind wir nun noch ein Schritt weiter gekommen und hoffen damit, unseren Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten zu können, der es ihnen ermöglicht ihr volles Potential auszuschöpfen und jeden Tag mit Freude zur Arbeit zu gehen!“
Sonja Reitinger: Betriebsratsvorsitzende Klinikum Wels - Grieskirchen
„Die MitarbeiterInnen unseres Hauses sind vielfach gefordert. Nachtschichten, psychische Belastungen und die teils körperliche sehr anstrengenden Tätigkeiten tragen ihren Teil dazu bei. Wir sind daher stolz, gemeinsam mit der Geschäftsführung Leistungen für die Beschäftigten erarbeitet zu haben, die uns allen helfen, den Arbeitsalltag besser zu meistern! Ich sehe die Betriebsvereinbarung gegen Gewalt am Arbeitsplatz als wichtigen Schritt in der Sensibilisierung aller MitarbeiterInnen für einen wertschätzenden Umgang miteinander. Weil vorsorgen besser ist als nachträglich eingreifen, setzen wir insbesondere auf Prävention. Deshalb wird es Schulungen für Führungskräfte, aber auch für das Pflegepersonal im Konfliktmanagement und im guten Umgang miteinander geben.“
Elisabeth Vondrasek: Frauenvorsitzende der Gewerkschaft vida
„Noch immer kommt es in vielen Betrieben vor, dass weggeschaut, verdrängt und verharmlost wird. Ich freue mich, dass die vida-Initiative ‚Tatort Arbeitsplatz. Gib der Gewalt im Job keine Chance’ erste Früchte trägt und es mutige Betriebe gibt, die sich ernsthaft mit dem Thema befassen. Wir von der Gewerkschaft vida wollen auch einen besseren rechtlichen Schutz für die Beschäftigten. Als Schritt in die richtige Richtung möchte ich in diesem Zusammenhang das Mobbing-Verbot erwähnen, das für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst gesetzlich verankert wurde. Wir wollen auch für die Privatwirtschaft ein derart eindeutiges gesetzliches Bekenntnis gegen Mobbing erreichen.“
Bilder: Rubra Foto, Abdruck honorarfrei
Sonja Reitinger (Zentralbetriebsrat Klinikum), Sissi Vondrasek (Frauenvorsitzende der Gewerkschaft VIDA), Bundesministerin Gabriele Heinisch Hosek, Mag. Dietbert Timmerer (Geschäftsführung Klinikum Wels- Grieskirchen)
Mag. Timmerer (Geschäftsführung Klinikum Wels- Grieskirchen), Bundesministerin Gabriele Heinisch Hosek und Prim. Dr. Klaus Reisenberger (Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum)
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